Rundum versorgt

Als Ihre Hausarztpraxis sind wir Ihr erster Ansprechpartner in allen medizinischen Belangen.

 

Egal, ob es sich um eine Erkältung, eine chronische Erkrankung oder die Gesundheitsvorsorge auf eine große Reise handelt. Wir bieten Ihnen Leistungen in unserer Praxis, die weit über den Standard hinausgehen.

Um Ihnen einen kleinen Überblick zu verschaffen, finden Sie hier unser Leistungsspektrum. Wenn Sie Fragen zu einer Leistung haben, können Sie uns jederzeit telefonisch oder in der Praxis ansprechen. Wir beraten Sie gerne zu passenden und sinnvollen Zusatzleistungen in Ihrem ganz individuellen Fall.

Vorsorgeuntersuchungen

Das Vorsorgeprogramm der gesetzlichen Kassen können Sie in Anspruch nehmen

  • einmalig zwischen 18-35 Jahre 
  • ab 35 Jahre jedes 3. Kalenderjahr 
 

 
 
 
 

 
Untersuchungsumfang 
  • Komplette körperliche Untersuchung
  • Bestimmung Herz-Gefäß-Risikofaktoren (Blutzucker, Cholesterin, Blutdruck)
  • Untersuchung auf Hautkrebs
  • Prostatauntersuchung (ab 45 Jahre)
  • Stuhluntersuchung auf okkultes Blut (ab 50 Jahre)
  • Darmspiegelung (ab 55 Jahre)
 
Individuelle Vorsorgeprofile
Gerne kann der Umfang der Vorsorgeuntersuchung auch erweitert werden
Hierfür bieten wir Ihnen verschiedene Vorsorge-Profile als 
individuelle Gesundheitsleistung  (IGEL) an 
  • Stress-Manager-Profil
  • Tumorscreening
  • Sonographiescreening
  • Herz-Gefäßscreening
  • Demenz- und Schlaganfallvorsorge
  • Zahlreiche Laborprofile
  • u.v.m.
Sprechen Sie uns an. 
Wir unterbreiten Ihnen gerne ein unverbindliches schriftliches Angebot. 
Die Kosten sind sehr viel geringer als Sie vielleicht vermuten. 
 
Download unserer Vorsorgebroschüre
 

Minderjährige Berufsanfänger benötigen vor Ausbildungsantritt eine Tauglichkeitsbeurteilung durch einen Arzt.

Diese Untersuchung beinhaltet:

  • ausführliche Gesundheitsanamnese
  • Sehtest
  • Urinuntersuchung
  • Größe und Gewicht
  • körperliche Untersuchung
 
Die Kosten für diese Untersuchung werden von der Stadt getragen. Den Berechtigungsschein hierfür erhalten Sie im Bürgerbüro Bottrop: ‣ Bürgerbüro Terminstelle 
 
Den ausführlichen Fragebogen finden Sie hier
 
Bitte bringen Sie zu Ihrer Untersuchung den Berechtigungsschein und den ausgefüllten Fragebogen mit. Einen Termin können Sie gern telefonisch unter 02041 757410 oder online abstimmen. Hier geht es zur Terminvereinbarung

Früherkennungsuntersuchungen
Für viele Krankheiten gilt: Je früher sie erkannt werden, desto größer sind die Heilungschancen. In der Pubertät werden zudem oft wichtige Entscheidungen getroffen – zum Beispiel für die spätere Berufswahl, bei der auch die Gesundheit eine wichtige Rolle spielen kann.


Im Hinblick auf die Entwicklung im Jugendalter bieten Früherkennungsuntersuchungen viele Vorteile:  

  • Krankheiten und Störungen können rechtzeitig erkannt werden.
  • Die Behandlung kann frühzeitig einsetzen und ist dadurch weniger aufwendig und belastend.
  • Es bestehen gute Heilungsaussichten.
  • Krankheitsfolgen können oft vermieden oder abgeschwächt werden. 


Früherkennung für Jugendliche – J1
Die Untersuchung erfolgt im Alter von 13 Jahren. Sie können diese bis zu zwölf Monate vor und nach der Altersgrenze in Anspruch nehmen. Die J1 umfasst eine differenzierte Erhebung der gesundheitlichen Vorgeschichte und eine klinisch-körperliche Untersuchung. 

Die Erfassung der Vorgeschichte konzentriert sich auf:

  • Auffällige seelische Entwicklungen und Verhaltensstörungen
  • Auffällige schulische Entwicklungen
  • Gesundheitsgefährdendes Verhalten (Rauchen, Alkohol- oder Drogenkonsum)
  • Chronische Erkrankungen


Bei der klinisch-körperlichen Untersuchung steht im Vordergrund:

  • Erhebung der Körpermaße (Körperhöhe, Gewicht)
  • Verfrühte oder verzögerte Pubertätsentwicklung
  • Störungen des Wachstums oder der körperlichen Entwicklung (zum Beispiel Klein- oder Großwuchs, Unter- oder Übergewicht)
  • Bluthochdruck
  • Erkrankungen der Hals-, Brust-, Bauchorgane
  • Auffälligkeiten des Skelettsystems

Außerdem überprüfen wir den Impfstatus und empfehlen gegebenenfalls Nachimpfungen. 

Patienteninformation: Flyer J1 – Die Untersuchung für Jugendliche

Einen Termin können Sie gern telefonisch unter 02041 757410 oder online abstimmen. Hier geht es zur Terminvereinbarung

Warum ist das Hautkrebs-Screening sinnvoll?

Ziel des Hautkrebs-Screenings ist die frühzeitige Entdeckung von schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) sowie hellen Hautkrebs (Basalzell- und Plattenepithelkarzinom). Denn: Je früher ein Hautkrebs erkannt wird, desto schonender und erfolgreicher lässt er sich behandeln.


Alarmzeichen
Um einen Leberfleck richtig einzuschätzen, hilft die ABCDE-Regel:

 



A wie Asymmetrie – ungleichmäßige, asymmetrische Form: Ein neuer dunkler Hautfleck ist ungleichmäßig geformt- das heißt nicht gleichmäßig rund, oval oder länglich. Außerdem ist es möglich, dass sich die Form eines bereits vorhandenen Flecks verändert hat.

B wie Begrenzung – verwaschene, gezackte oder unebene und raue Ränder: Ein dunkler Hautfleck hat verwischte Konturen oder wächst ausgefranst in den gesunden Hautbereich.

C wie colour – (englisch = Farbe): unterschiedliche Färbungen, hellere und dunklere Flecken in einem Mal: Achten Sie auf einen Fleck, der nicht gleichmäßig in der Farbe, sondern vermischt ist mit Rosa, Grau oder schwarzen Punkten. Er weist auf ein malignes Melanom hin und sollte grundsätzlich ärztlich untersucht werden. Dasselbe gilt für krustige Auflagen.

D wie Durchmesser – der Durchmesser ist an der breitesten Stelle größer als fünf Millimeter: Pigmentmale, die größer als fünf mm im Durchmesser sind oder eine Halbkugelform haben, sollten kontrolliert werden.

E wie Evolution Veränderung eines Pigmentmales innerhalb der letzten 3 Monaten sollten von ärztlicher Seite kontrolliert werden. 

  


Ablauf des Hautkrebs-Screenings

Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Dabei untersuchen wir die Arme, Beine und den Rumpf Ihres Körpers, Kopfhaut, Ihre Lippen, das Zahnfleisch und die Fußsohlen. Eine häufige Frage ist: Muss ich mich ganz entkleiden?

Das gefährliche schwarze Melanom entwickelt sich manchmal an versteckten Stellen, zum Beispiel zwischen den Zehen oder unter dem Fingernagel. Damit wir Ihre Haut komplett betrachten können, müssen Sie sich während des Screenings vollständig entkleiden. Niemand zieht sich gerne vor Fremden aus, ein gewisses Schamgefühl ist ganz natürlich. Wenn es Ihnen sehr unangenehm ist, sich zu entkleiden, sprechen Sie gerne vorab mit uns darüber. Erfahrungsgemäß vertreibt das offene Gespräch die Scheu. 

Eine Befragung unter Menschen, die bereits bei einer Hautkrebs-Früherkennung waren, hat gezeigt: Etwa 95 von 100 Menschen haben die Untersuchung in positiver Erinnerung

Je früher, desto besser!

Wird eine Krebserkrankung in einem frühen Stadium entdeckt, erhöhen sich die Chancen auf eine erfolgreiche Behandlung und damit die Überlebensaussichten der betroffenen Menschen. 





Erfahren Sie hier, welche Krebsfrüherkennungsuntersuchungen von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden: 

 

Prostatakrebs (ab 45)

  • jährliche Genitaluntersuchung für Männer ab 45 Jahre
  • gezielte Anamnese mit Fragen nach Veränderungen und Beschwerden
  • Inspektion und Abtasten des äußeren Genitales
  • Tastuntersuchung der Prostata vom Enddarm aus
  • Tastuntersuchung der Leistenlymphknoten 

Darmkrebsvorsorge

  • Blut im Stuhl-Test (IFOBT)
    50-54 Jahre IFOBT 1 x jährlich
    ab 55 Jahre  IFOBT alle 2 Jahre oder alternativ
  • Darmspiegelungen ab 55 Jahre (2x im Abstand von 10 Jahren)
  • M2PK-Stuhltest (IGeL-Stuhluntersuchung auf ein Tumorenzym, wird derzeit von den Kassen nicht übernommen). Beim Tumor M2-PK Stuhltest handelt es sich um einen Test, der nicht nach verstecktem Blut im Stuhl sucht, sondern ein für Krebs typisches Enzym im Stuhl nachweisen kann. Dieses Enzym heißt „M2-PK“ und kommt im bösartig veränderten Gewebe von verschiedenen Krebsarten in größeren Mengen vor, darunter auch bei Darmkrebs oder bösartig veränderten Darmpolypen. Seit 2003 ist dieser Test für die Praxis verfügbar und wird bei uns in Kombination mit dem IFOBT-Test angeboten. Hierdurch lässt sich aus unserer Sicht die Genauigkeit der Stuhluntersuchung steigern.

Häufige Fragen:
 
Sind die Untersuchungen schmerzhaft?  

Nahezu jeder unserer Patienten beschrieb die Untersuchung als sehr gut erträglich und gab an, sich im Vorfeld zu viel Sorgen gemacht zu haben. Alle Patienten wollten die Untersuchung in den empfohlenen regelmäßigen Abständen erneut durchführen lassen.

 
Muss ich Angst vor „schlechten Befunden“ haben?
Nein!

Nehmen wir folgendes an: 1000 Menschen erhalten 10 Jahre lang jedes Jahr einen Stuhltest. Dann würde man folgendes finden:
660 Patienten mit unauffälligem Stuhltest 
340 Patienten mit auffälligem Stuhltest werden zur Koloskopie eingeladen

Ergebnis der Koloskopie bei den 340 Probanden
180 Patienten ohne krankhaften Befund
155 Patienten mit gutartigen Polypen
5 Patienten mit meist frühzeitig diagnostiziertem Darmkrebs 

Sie sehen also, dass selbst bei auffälligem Stuhltest, die Wahrscheinlichkeit für Darmkrebs sehr gering ist. Aber selbst wenn ein solcher Fall eintreten würde, ist bei frühzeitiger Diagnose mit einer 5-Jahres-Überlebensrate, also quasi Heilung von bis zu 95% zu rechnen.

Sie sehen: Vorsorge lohnt sich!

Die Manager-Stressprofil Untersuchung ist eine Individuelle Gesundheitsleistung und richtet sich an Personen, die aufgrund einer starken beruflichen Belastung einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen unterliegen und zeitlich kompakte Untersuchungen in einem engen Zeitfenster wünschen. 


 
Diese Untersuchung umfasst:

  • Ausführliche Anamnese 
    Beschwerden, familiäre Vorbelastung, Medikamente, etc.
  • Körperliche Untersuchung
    Augenhintergrund, Auskultation, Palpation …
  • Umfangreiche Blutwerte
    Breites Basislabor, Stoffwechsel, Organmarker, Blutgerinnung, Eiweißelektrophorese, Immunglobuline, Hormone, Tumormarker, Herz-Kreislauf-Risikomarker, Vitamin D, etc.
  • Körperwerte
    Blutdruck, Gewicht, Größe, Bio-Impedanz-Analyse (Fett-Muskel-Wasser-Relation), etc.
  • Ruhe- und Belastung-EKG
    12-Kanal Elektrokardiogramm, Fahrradergometrie
  • Lungenfunktion
    Lungenfunktionsprüfung, Messung der Sauerstoffsättigung
  • Ultraschall
    Abdominalorgane, Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Screening Bauchaortenaneurysma
    Mit der Ultraschall-Untersuchung lässt sich eine Ausbuchtung der Bauchschlagader erkennen. Diese Ausbuchtung nennt man Aneurysma. Sie macht keine Beschwerden. Die Schlagader kann aber an dieser Stelle reißen, was lebensbedrohlich ist. Weiterführende Informationen hierzu finden Sie hier
  • Erweiterte Gefäßdiagnostik
    ABI Messung (Knöchel-Arm-Index), Messung Pulswellengeschwindigkeit
  • Langzeit-EKG-Untersuchung
    über 3 Tage (Schlaganfall-Demenzvorsorge)
    Speziell bei der Früherkennung von Vorhofflimmern erhöht die mehrtägige Aufzeichnung im Vergleich zum konventionellen 1 Tages-EKG deutlich die Wahrscheinlichkeit, die Herzrhythmusstörung zu erfassen und sie so einer gezielten Behandlung zuzuführen. Dies ist entscheidend, um Komplikationen wie Hirnschlag oder Demenz vorbeugen zu können.

    Die aktuellen, internationalen Leitlinien empfehlen derzeit sogar vorbeugend bei hohem Risiko jährlich mindestens an 2 mal 3 Tagen (6 Tage) ein Langzeit-EKG durchzuführen. Unsere LZ-EKG’s werden Sie beim Tragen kaum bemerken. Die hochmodernen Geräte werden auf die Haut aufgeklebt. Das Tragen einer Tasche entfällt damit.

  • Langzeit-Blutdruckmessung
    Viele Menschen wissen nichts von Ihrem erhöhten Blutdruck. Hierdurch können unbemerkt im „Verborgenen“ bereits starke Schäden an Gefäßen entstehen, die bei frühzeitiger Entdeckung hätten verhindert werden können. Bei sporadischen, gelegentlichen Messungen kann ein Bluthochdruck unentdeckt bleiben.


Sämtliche Untersuchungen können auf Wunsch auf einen Tag terminiert werden.

Mit der Ultraschall-Untersuchung lässt sich eine Ausbuchtung der Bauchschlagader erkennen, diese Ausbuchtung nennt man Aneurysma. Das tückische daran ist, dass sie keine Beschwerden verursacht. Reißt die Schlagader jedoch an dieser Stelle, wird dieser Riss lebensbedrohlich.

Je größer die Ausbuchtung der Bauchschlagader, desto höher das Risiko! Bei einer Ausbuchtung von 4 bis 5 Zentimeter, kommt es bei etwa 3 von 100 Betroffenen zu einem Riss. Bei einer 5 bis 6 Zentimeter großen Ausbuchtung, kommt es bei etwa 10 von 100 Betroffenen zu einem Riss. Ist die Ausbuchtung größer als 7 Zentimeter, kommt es bei etwa 60 von 100 Betroffenen zu einem Riss.

 
Weiterführende Informationen finden Sie hier
Screening Bauchaortenaneurysma Patienteninformation

Die Untersuchung wird von den gesetzlichen Krankenkassen für Männer ab 65 Jahre übernommen. Sie beinhaltet eine Ultraschalluntersuchung der Aorta (Bauchschlagader) mit Vermessung des Gefäßes.


Für Männer unter 65 Jahre und Frauen allgemein bieten wir diese Untersuchung als individuelle Gesundheitsleistung an.
Sprechen Sie uns an. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot. 

Die Untersuchung beinhaltet ein Screening auf häufig auftretende Tumorerkrankungen.

Wir berücksichtigen dabei natürlich auch Ihr familiäres Risikoprofil (z. B. Häufungen von Darmkrebs im familiären Umfeld).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Untersuchung ist eine Individuelle Gesundheitsleistung und umfasst:

 Ausführliche Anamnese:

  • Beschwerden, familiäre Vorbelastung, Medikamente, etc.
  • Körperliche Untersuchung:
    Auskultation, Palpation, Hautinspektion, etc.
  • Umfangreiche Blutwerte:
  • Basislabor, Stoffwechsel, Organmarker, Blutgerinnung, Eiweißelektrophorese, Immunglobuline, verschiedene Tumormarker nach Risiko (z. B. Darm, Blase, Lunge, Haut, Leukämie, Leber) Urinuntersuchung, Stuhltest
  • Sonographie der Bauchorgane und der Schilddrüse
  • M2PK-Stuhltest (IGeL-Stuhluntersuchung auf ein Tumorenzym, wird derzeit von den Kassen nicht übernommen). Beim Tumor M2-PK Stuhltest handelt es sich um einen Test, der nicht nach verstecktem Blut im Stuhl sucht, sondern ein für Krebs typisches Enzym im Stuhl nachweisen kann. Dieses Enzym heißt „M2-PK“ und kommt im bösartig veränderten Gewebe von verschiedenen Krebsarten in größeren Mengen vor, darunter auch bei Darmkrebs oder bösartig veränderten Darmpolypen. Seit 2003 ist dieser Test für die Praxis verfügbar und wird bei uns in Kombination mit dem IFOBT-Test angeboten. Hierdurch lässt sich aus unserer Sicht die Genauigkeit der Stuhluntersuchung steigern.

3-Tages Langzeit-EKG

Vorhofflimmern ist die häufigste bedeutsame Herzrhythmusstörung. Allein in Deutschland leiden darunter etwa 300.000 Menschen. Während beim gesunden Menschen das Herz mit einem gleichmäßigen Rhythmus schlägt, ist Vorhofflimmern durch einen unregelmäßigen Rhythmus gekennzeichnet. 

Typische Symptome sind Herzstolpern oder -rasen, Schwindel, Atemnot, Abgeschlagenheit und gelegentlich Brustschmerz, Beklemmungs-oder Angstgefühl. Nicht selten bleiben diese alarmierenden Anzeichen aber aus.

Bei vielen Menschen tritt die Rhythmusstörung ganz ohne Beschwerden auf. Da die Herzrhythmusstörung zudem anfangs meist nur wenige Sekunden oder Minuten besteht, ist frühzeitige Erkennung und Therapie oft nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich.

Nicht selten macht sich Vorhofflimmern erst durch Komplikationen, in schweren Fällen durch einen Schlaganfall oder Demenz, bemerkbar. Etwa 70 Prozent der Vorhofflimmer-Attacken bemerken die Patienten nicht. Deswegen ist persönliches Wohlbefinden nicht unbedingt eine Zeichen dafür, nicht an Vorhofflimmern zu leiden.

Verfahren

Speziell bei der Früherkennung von Vorhofflimmern erhöht die mehrtägige Aufzeichnung im Vergleich zum konventionellen 1 Tages-EKG deutlich die Wahrscheinlichkeit, Herzrhythmusstörung zu erfassen und diese so einer gezielten Behandlung zuzuführen. 

Dies ist entscheidend, um Betroffene rechtzeitig behandeln und Komplikationen wie Hirnschlag oder Demenz vorbeugen zu können. 

Die aktuellen, internationalen Leitlinien empfehlen derzeit vorbeugend bei hohem Risiko jährlich mindestens an 2 mal 3 Tagen (6 Tage) ein Langzeit-EKG durchzuführen.

Durchführung 

In unserer Praxis kommen hochmoderne Langzeit-Rekorder zum Einsatz, die direkt auf die Haut über dem Herzen geklebt werden. Hierdurch können wir auf den früher üblichen Kabelsalat und das Tragen einer Rekordertasche verzichten. Sie werden das Gerät kaum wahrnehmen, während es zuverlässig seine Arbeit verrichtet.

ABI-Untersuchung (Doppler-Sonographie)

Der Knöchel-Arm-Index, kurz ABI, ist ein Wert, der durch Doppler-Sonographie bestimmt werden kann. Der Index ist der Quotient aus Blutdruck am Unterschenkel und Blutdruck am Oberarm. 

Die Untersuchung ermöglicht eine präzise Diagnose sowie eine frühzeitige und gezielte Behandlung von Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose), sie ist schmerzlos und wird mittels eines Ultraschall-Dopplers durchgeführt.

Kosten:

Die Bestimmung des Knöchel-Arm-Index (ABI) und der Pulswellengeschwindigkeit ist eine individuelle Gesundheitsleistung und werden von den gesetzlichen Krankenkassen derzeit nicht erstattet. Privatkassen erstatten die Leistung.

Individuelle Gesundheitsleistungen

Aufbaukuren dienen nicht als Ersatz einer medizinisch notwendigen Behandlung. Sie kommen als ergänzende Maßnahme zur Anwendung:

  • bei älteren Menschen bei Schwächegefühl und vermehrter Müdigkeit
  • zur Steigerung der Immunabwehr                      
  • bei Neigung zur Blutarmut
  • bei Neuralgien
  • nach Krankheiten und Operationen                           
  • zur Vitalitätssteigerung
  • zum Ausgleich einseitiger Ernährung
  • bei Rauchern zum Ausgleich der Defizite
  • zur Vorbeugung gegen Gefäßverengungen
  • zur Verbesserung des Knochen- und Bindegewebsstoffwechsels

Kurenübersicht 

Folgende Kuren werden je nach Krankheitsfall angeboten

  • Vitaminstoßbehandlung (nach Operationen oder schweren Erkrankungen)
  • Immunkur bei häufigen Infekten oder zur Beschleunigung der Genesung
  • Entgiftungsbehandlung zur Regeneration der Leber bei Erschöpfungszuständen
  • Vitalisierungskur zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens
  • Vitamin C-Stoßtherapie zur Steigerung der Abwehrleistung 

Kosten
Die Behandlung ist keine Kassenleistung und wird nach der Gebührenordnung berechnet. 

Die Manager-Stressprofil Untersuchung richtet sich an Personen, die aufgrund einer starken beruflichen Belastung einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen unterliegen und zeitlich kompakte Untersuchungen in einem engen Zeitfenster wünschen. 



Diese Untersuchung umfasst:

  • Ausführliche Anamnese 
    Beschwerden, familiäre Vorbelastung, Medikamente, etc.
  • Körperliche Untersuchung
    Augenhintergrund, Auskultation, Palpation …
  • Umfangreiche Blutwerte
    Breites Basislabor, Stoffwechsel, Organmarker, Blutgerinnung, Eiweißelektrophorese, Immunglobuline, Hormone, Tumormarker, Herz-Kreislauf-Risikomarker, Vitamin D, etc.
  • Körperwerte
    Blutdruck, Gewicht, Größe, Bio-Impedanz-Analyse (Fett-Muskel-Wasser-Relation), etc.
  • Ruhe- und Belastung-EKG
    12-Kanal Elektrokardiogramm, Fahrradergometrie
  • Lungenfunktion
    Lungenfunktionsprüfung, Messung der Sauerstoffsättigung
  • Ultraschall
    Abdominalorgane, Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Screening Bauchaortenaneurysma
    Mit der Ultraschall-Untersuchung lässt sich eine Ausbuchtung der Bauchschlagader erkennen. Diese Ausbuchtung nennt man Aneurysma. Sie macht keine Beschwerden. Die Schlagader kann aber an dieser Stelle reißen, was lebensbedrohlich ist. Weiterführende Informationen hierzu finden Sie hier
  • Erweiterte Gefäßdiagnostik
    ABI Messung (Knöchel-Arm-Index), Messung Pulswellengeschwindigkeit
  • Langzeit-EKG-Untersuchung
    über 3 Tage (Schlaganfall-Demenzvorsorge)
    Speziell bei der Früherkennung von Vorhofflimmern erhöht die mehrtägige Aufzeichnung im Vergleich zum konventionellen 1 Tages-EKG deutlich die Wahrscheinlichkeit, die Herzrhythmusstörung zu erfassen und sie so einer gezielten Behandlung zuzuführen. Dies ist entscheidend, um Komplikationen wie Hirnschlag oder Demenz vorbeugen zu können.

    Die aktuellen, internationalen Leitlinien empfehlen derzeit sogar vorbeugend bei hohem Risiko jährlich mindestens an 2 mal 3 Tagen (6 Tage) ein Langzeit-EKG durchzuführen. Unsere LZ-EKG’s werden Sie beim Tragen kaum bemerken. Die hochmodernen Geräte werden auf die Haut aufgeklebt. Das Tragen einer Tasche entfällt damit.

  • Langzeit-Blutdruckmessung
    Viele Menschen wissen nichts von Ihrem erhöhten Blutdruck. Hierdurch können unbemerkt im „Verborgenen“ bereits starke Schäden an Gefäßen entstehen, die bei frühzeitiger Entdeckung hätten verhindert werden können. Bei sporadischen, gelegentlichen Messungen kann ein Bluthochdruck unentdeckt bleiben.


Sämtliche Untersuchungen können auf Wunsch auf einen Tag terminiert werden.

Die Aorta ist die Hauptschlagader im menschlichen Körper, durch sie fließt das Blut vom Herzen in den Körper. Mit zunehmendem Alter leidet die Stabilität des Gewebes der Bauchaorta, wodurch eine Ausbuchtung entstehen kann. Diese Ausbuchtung nennen Fachleute Aneurysma. Das tückische daran ist, dass Betroffene davon nichts mitbekommen. Reißt die Schlagader an dieser Stelle, droht Lebensgefahr.

Mit der Ultraschall-Untersuchung lässt sich diese Ausbuchtung der Bauchschlagader erkennen.

Je größer die Ausbuchtung der Bauchschlagader, desto höher das Risiko! Bei einer Ausbuchtung von 4 bis 5 Zentimeter, kommt es bei etwa 3 von 100 Betroffenen zu einem Riss. Bei einer 5 bis 6 Zentimeter großen Ausbuchtung, kommt es bei etwa 10 von 100 Betroffenen zu einem Riss. Ist die Ausbuchtung größer als 7 Zentimeter, kommt es bei etwa 60 von 100 Betroffenen zu einem Riss.

 

Die Untersuchung wird von den gesetzlichen Krankenkassen für Männer ab 65 Jahre übernommen. Sie beinhaltet eine Ultraschalluntersuchung der Aorta (Bauchschlagader) mit Vermessung des Gefäßes.

Weiterführende Informationen finden Sie hier: Screening Bauchaortenaneurysma Patienteninformation


Für Männer unter 65 Jahre und Frauen allgemein bieten wir diese Untersuchung als individuelle Gesundheitsleistung an.

Sprechen Sie uns an. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot. 

Die Untersuchung beinhaltet ein Screening auf häufig auftretende Tumorerkrankungen.

Wir berücksichtigen dabei natürlich auch Ihr familiäres Risikoprofil (z. B. Häufungen von Darmkrebs im familiären Umfeld).

 

Diese Untersuchung ist eine Individuelle Gesundheitsleistung und umfasst:

 Ausführliche Anamnese:

  • Beschwerden, familiäre Vorbelastung, Medikamente, etc.
  • Körperliche Untersuchung:
    Auskultation, Palpation, Hautinspektion, etc.
  • Umfangreiche Blutwerte:
  • Basislabor, Stoffwechsel, Organmarker, Blutgerinnung, Eiweißelektrophorese, Immunglobuline, verschiedene Tumormarker nach Risiko (z. B. Darm, Blase, Lunge, Haut, Leukämie, Leber) Urinuntersuchung, Stuhltest
  • Sonographie der Bauchorgane und der Schilddrüse
  • M2PK-Stuhltest (IGeL-Stuhluntersuchung auf ein Tumorenzym, wird derzeit von den Kassen nicht übernommen). Beim Tumor M2-PK Stuhltest handelt es sich um einen Test, der nicht nach verstecktem Blut im Stuhl sucht, sondern ein für Krebs typisches Enzym im Stuhl nachweisen kann. Dieses Enzym heißt „M2-PK“ und kommt im bösartig veränderten Gewebe von verschiedenen Krebsarten in größeren Mengen vor, darunter auch bei Darmkrebs oder bösartig veränderten Darmpolypen. Seit 2003 ist dieser Test für die Praxis verfügbar und wird bei uns in Kombination mit dem IFOBT-Test angeboten. Hierdurch lässt sich aus unserer Sicht die Genauigkeit der Stuhluntersuchung steigern.

3-Tages Langzeit-EKG

Vorhofflimmern ist die häufigste bedeutsame Herzrhythmusstörung. Allein in Deutschland leiden darunter etwa 300.000 Menschen. Während beim gesunden Menschen das Herz mit einem gleichmäßigen Rhythmus schlägt, ist Vorhofflimmern durch einen unregelmäßigen Rhythmus gekennzeichnet. 

Typische Symptome sind Herzstolpern oder -rasen, Schwindel, Atemnot, Abgeschlagenheit und gelegentlich Brustschmerz, Beklemmungs-oder Angstgefühl. Nicht selten bleiben diese alarmierenden Anzeichen aber aus.

Bei vielen Menschen tritt die Rhythmusstörung ganz ohne Beschwerden auf. Da die Herzrhythmusstörung zudem anfangs meist nur wenige Sekunden oder Minuten besteht, ist frühzeitige Erkennung und Therapie oft nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich.

Nicht selten macht sich Vorhofflimmern erst durch Komplikationen, in schweren Fällen durch einen Schlaganfall oder Demenz, bemerkbar. Etwa 70 Prozent der Vorhofflimmer-Attacken bemerken die Patienten nicht. Deswegen ist persönliches Wohlbefinden nicht unbedingt eine Zeichen dafür, nicht an Vorhofflimmern zu leiden.

Verfahren

Speziell bei der Früherkennung von Vorhofflimmern erhöht die mehrtägige Aufzeichnung im Vergleich zum konventionellen 1 Tages-EKG deutlich die Wahrscheinlichkeit, Herzrhythmusstörung zu erfassen und diese so einer gezielten Behandlung zuzuführen. 

Dies ist entscheidend, um Betroffene rechtzeitig behandeln und Komplikationen wie Hirnschlag oder Demenz vorbeugen zu können. 

Die aktuellen, internationalen Leitlinien empfehlen derzeit vorbeugend bei hohem Risiko jährlich mindestens an 2 mal 3 Tagen (6 Tage) ein Langzeit-EKG durchzuführen.

Durchführung 

In unserer Praxis kommen hochmoderne Langzeit-Rekorder zum Einsatz, die direkt auf die Haut über dem Herzen geklebt werden. Hierdurch können wir auf den früher üblichen Kabelsalat und das Tragen einer Rekordertasche verzichten. Sie werden das Gerät kaum wahrnehmen, während es zuverlässig seine Arbeit verrichtet.

 

 

 

 

Kostenübernahme:

Die Aufzeichnung des LZ-EKG über 3 Tage, die nach Leitlinien empfohlen ist, wird derzeit von den gesetzlichen Kassen als Vorsorgeleistung nicht übernommen.

Wir unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot 

Sporttauglichkeitsuntersuchungen (IGeL)

Eine Tauchtauglichkeitsbescheinigung nach den Richtlinien der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) umfasst folgende Leistungen:

  • ausführliche Vorgeschichte unter speziellen tauch-medizinischen Gesichtspunkten sowie gründliche komplette internistische und neurologische Untersuchung
  • 12-Kanal-EKG
  • Belastungs-EKG ab 40 oder bei Bluthochdruck
  • Puls-Oxymetrie (Sauerstoffmessung im Blut)
  • Spirometrie (Lungenfunktion)
  • Blutuntersuchung
  • Bei Lungenerkrankungen ist ggf. eine Röntgen-Untersuchung erforderlich. Auswärtige Befunde, die nicht älter als 3 Monate sind, können mitgebracht werden. Die gesamte Untersuchung dauert ca. 30 Minuten und findet an einem Termin statt. 

Die Gültigkeit eines Attestes beträgt 1-3 Jahre.

Das Untersuchungsintervall ist vom Lebensalter abhängig. 

Die GTÜM empfiehlt die Untersuchung:

 

  • unter 18 Jahre                    spätestens nach 1 Jahr      
  • 18 – 39 Jahre                       spätestens nach 3 Jahren  
  • über 40 Jahre                     spätestens nach 1 Jahr 

Manche Länder, z.B. Ägypten, verlangen allerdings ein Attest, das maximal 1 Jahr alt sein darf. Bitte beachten Sie das und fragen Sie bei Ihrer Tauchschule oder Ihrem Reiseveranstalter nach.

 

Warum ist eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung wichtig und was Sie wissen sollten:

Um sich abzusichern, verlangen viele Tauchschulen und Verbände eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung, bevor sie einen Sporttaucher zu einem Tauchkurs zulassen. Ebenso fordern die meisten Tauchbasen in aller Welt  von ihren Tauchgästen eine tauchärztliche Untersuchung. Auch die Versicherungen der Tauchbasen verlangen eine Untersuchung, ebenso wie viele Reiseveranstalter, um bei Unfällen Haftungsausschlüsse geltend zu machen.

Manche Tauchbasen lassen sich vom Taucher die Gesundheit durch Unterschrift bestätigen, wodurch das Haftungsrisiko auf den Kunden übergeht. Im Ernstfall können Versicherer dann die Übernahme von Behandlungskosten oder Auszahlung einer Lebensversicherung versagen.

Kosten

Es ist bekannt, dass Tauchtauglichkeitsatteste bei anderen Ärzten (fast) ohne Untersuchung ausgestellt werden. Wir haben uns für Ihre Tauchsicherheit verpflichtet, die Standards der GTÜM einzuhalten. Bei den Preisen orientieren wir uns ebenfalls an den Vorgaben der GTÜM.

Downloads

Zur Vorbereitung der Untersuchung empfehlen wir den 

Download des Fragebogens der GTÜM.

Schiff AHOI

Meer Foto erstellt von teksomolika – de.freepik.com

Eine Tauglichkeitsuntersuchung für den Sportbootführerschein umfasst:

  • ausführliche Vorgeschichte sowie gründliche komplette internistische und neurologische Untersuchung
  • Sehtest und Farbsehtest
  • 12-Kanal-EKG
  • Belastungs-EKG nur bei entsprechenden Vorerkrankungen
  • Blutuntersuchung

Die Gültigkeit eines Attestes ist unbegrenzt.

Kosten

Es ist bekannt, dass Tauglichkeitatteste bei anderen Ärzten (fast) ohne Untersuchung ausgestellt werden. Wir haben uns für Ihre Sicherheit verpflichtet, Standards einzuhalten. Bei den Preisen orientieren wir uns an der GOÄ für Ärzte.

Für die Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen wird allgemein eine ärztliche Untersuchung der gesundheitlichen Eignung des Sporttreibenden mit Bescheinigung bzw. Testierung im Sportausweis bzw. Startpass verlangt.

Die Erteilung der Wettkampftauglichkeit kann allgemein bei Erfüllung folgender Kriterien als unbedenklich angesehen werden:

  • mindestens drei Monate zielgerichtetes Training
  • keine Beschwerden bei der Ausübung der betreffenden Sportart
  • keine wesentlichen Abweichungen von den Normwerte

Eine Wettkampftauglichkeits-Untersuchung umfasst:

  • ausführliche Vorgeschichte unter  Gesichtspunkten der entsprechenden Sportart sowie gründliche komplette internistische, neurologische sowie orthopädische  Untersuchung
  • Belastungs-EKG
  • Puls-Oxymetrie (Sauerstoffmessung im Blut)
  • Spirometrie (Lungenfunktion)
  • Blutuntersuchung
  • Bei Lungenerkrankungen ist ggf. eine Röntgen-Untersuchung erforderlich. Auswärtige Befunde, die nicht älter als 3 Monate sind, können mitgebracht werden. Die gesamte Untersuchung dauert ca. 30 Minuten und findet an einem Termin statt. 

Die Gültigkeit eines Attestes richtet sich nach den Vorgaben des jeweiligen Sportverbandes. In der Regel finden sich die Angaben hierzu auf dem Wettkampfpass. Ansonsten kann mit dem jeweiligen Verein Rücksprache genommen werden.

 

Kosten

Es ist bekannt, dass Wettkampftauglichkeitsatteste bei anderen Ärzten (fast) ohne Untersuchung ausgestellt werden. Wir haben uns für Ihre Sportsicherheit verpflichtet, Standards einzuhalten, die eine sichere Teilnahme am Wettkampfsport sicherstellen. Bei den Preisen orientieren wir uns ebenfalls an den Vorgaben der GOÄ

Seit 2013 besitzen alle Führerscheine eine begrenzte Gültigkeit. Alle Führerscheininhaber müssen ihren Füherschein zukünftig verlängern lassen. Lkw- und Busfahrer müssen ihren Führerschein der Klassen C, C1, CE, C1E, D, D1, DE oder D1E i.d.R. alle 5 Jahre verlängern lassen.

Wann und wer und welche Fahrerlaubnisverlängerungs-Untersuchung (FeVU) muss man absolvieren? Es ist abhängig von der jeweiligen Fahrerlaubnisklasse, ob, wann und welche FeVU erbracht werden müssen. 

Fahrerlaubnis-Klasse C1, C1E (alte Führerscheinklasse 3)

  • Zeitpunkt der FeVU: beim Erstantrag und ab 50 alle 5 Jahre
  • körperliche und Augenuntersuchung: ja
  • Psychometrie: nein

Fahrerlaubnis-Klasse C, CE (alte Führerscheinklasse 2)

  • Zeitpunkt der FeVU: beim Erstantrag und dann alle 5 Jahre
  • körperliche und komplexe Augenuntersuchung: ja – beim Sehtest wird für eine zentrale Tagessehschärfe von 100 Prozent beim besseren und von 80 Prozent beim schlechteren Auge verlangt
  • Psychometrie: nein

Fahrerlaubnis-Klasse D, D1, DE, D1E (Busfahrer) (alte Führerscheinklasse 2 und 3)

  • Zeitpunkt der FeVU: beim Erstantrag und dann alle 5 Jahre
  • körperliche und komplexe Augenuntersuchung: ja – beim Sehtest wird für eine zentrale Tagessehschärfe von 100 Prozent beim besseren und von 80 Prozent beim schlechteren Auge verlangt
  • Psychometrie: beim Erstantrag und ab dem 50. Lebensjahr (diese Untersuchung kann nur bei entsprechend zugelassenen Stellen erfolgen)

Welche Unterlagen werden bei Verlängerung der Fahrerlaubnis ärztlicherseits benötigt?

  • augenärztliches Gutachten über die Untersuchung des Sehvermögens beziehungsweise Zeugnis eines Augenarztes gemäß § 12 Abs. 6 i.V.m. Anlage 6 Fahrerlaubnisverordnung (FeV). Dieses Gutachten können Sie von Ihrem Augenarzt oder von einem Betriebs- und Arbeitsmediziner erstellen lassen. Bei Antragstellung darf die Bescheinigung nicht älter als zwei Jahre sein.
  • ärztliche Bescheinigung über die körperliche und geistige Eignung auf amtlichem Vordruck gemäß § 11 Abs. 9 i.V.m Anlage 5 FeV. Für diese Bescheinigung gibt es einen amtlichen Vordruck, den wir vorrätig halten. Bei Antragstellung darf die Bescheinigung i.d.R. nicht älter als ein Jahr sein. 

Sie können diese Bescheinigung und damit den notwendigen Untersuchungsumfang in unserem Downloadbereich einsehen.

Anmerkung für Busfahrer

Für die Verlängerung der Klassen D, DE, D1 und D1E (BUSFAHRER)

  • ab dem 50. Lebensjahr: zusätzlich ein leistungspsychologisches Gutachten (Psychometrie) nach § 11 Abs. 9 i.V.m Anlage 5 Nr. 2 FeV.
  • Die leistungspsychologische Untersuchung (Psychometrie) beinhaltet beispielsweise eine Überprüfung der Belastbarkeit, Reaktionsfähigkeit, Orientierungsleistung und Konzentrationsfähigkeit. Der Nachweis über die Erfüllung dieser besonderen Anforderungen erfolgt durch ein betriebs- oder arbeitsmedizinisches Gutachten oder durch ein Gutachten einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung. Bei Antragstellung darf die Bescheinigung nicht älter als ein Jahr sein.
  • Wegen der notwendigen psychometrischen Untersuchung kann die Untersuchung für Busfahrer bei uns nicht durchgeführt werden.

Kosten

Die Kosten errechnen sich auf Basis der GOÄ. 

Gutachterwesen

Wir fertigen medizinische Gutachten für (öffentliche und private) Versicherungsträger und Firmen an. Dazu zählen etwa Rentengutachten, Lebensversicherungsgutachten, Gutachten für Berufsunfähigkeits (zusatz) versicherungen, Unfallversicherungsgutachten etc.

 

Die Kosten werden nach Aufwand berechnet. Dabei wird die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in der Fassung ab 1. 1. 1996 zugrundegelegt, soweit nicht der Versicherungsträger eine andere Gebührenordnung vorsieht. Der Auftraggeber bestimmt den Rahmen des Gutachtens.

 

Gerne unterstützen wir Sie bereits bei der Antragstellung für eine Lebensversicherung/Berufsunfähigkeitsversicherung in der Frage, welche Diagnosen und Befunde Sie gegenüber der Versicherung angeben sollten/müssen, um nicht im Nachhinein den Versicherungsschutz gefährdet zu sehen.

Sprechen Sie uns an. Wir unterstützen Sie gerne. 

Wir fertigen medizinische Gutachten für öffentliche und private Versicherungsträger und Firmen an. Dazu zählen etwa Rentengutachten, Lebensversicherungsgutachten, Gutachten für Berufsunfähigkeits (zusatz) versicherungen, Unfallversicherungsgutachten etc.

 

Die Kosten werden nach Aufwand berechnet. Dabei wird die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) in der Fassung ab 1. 1. 1996 zugrundegelegt, soweit nicht der Versicherungsträger eine andere Gebührenordnung vorsieht.

Kurformen

 

Ambulante Vorsorgekur (auch offene Badekur genannt)

Eine Vorsorgekur soll Krankheiten verhüten, wenn die körperliche oder geistige Gesundheit bereits geschwächt ist. Die Kur dient dazu, Schlimmeres zu verhindern und hilft einem dabei, wieder richtig gesund und fit zu werden. Bei einer ambulanten Vorsorgekur kann sich der Kurende die Kureinrichtung aussuchen und seinen Aufenthalt im Kurort selbst organisieren. Gemeinsam mit dem Kurarzt werden dann die jeweiligen Anwendungen ausgewählt, dies können z.B. Moorbäder, Krankengymnastik, Massagen oder Heuauflagen sein. Eine Vorsorgekur dauert meistens um die drei Wochen.

 

Stationäre Vorsorgekur

Auch die stationäre Vorsorgekur soll Krankheiten verhüten. Allerdings werden Sie hierbei in einer medizinischen Einrichtung wie beispielsweise einer Kurklinik untergebracht. Hier ist also für Unterkunft und Verpflegung gesorgt und es steht Ihnen rund um die Uhr Pflegepersonal zur Seite. Eine stationäre Vorsorgekur ist also dann die Richtige, wenn man nicht in der Lage ist, sich selbst zu versorgen. 

 

Ambulante Rehabilitationskur

Eine Rehabilitationskur ist für Menschen gedacht, die bereits krank sind oder waren und auf dem Weg der Besserung optimal unterstützt werden sollen. Hier eignet sich ein Aufenthalt in einem Kurort natürlich besonders. Dass es sich um eine ambulante Kur handelt, bedeutet auch hier, dass Sie Ihren Kuraufenthalt mit allem Drum und Dran selbst organisieren.

 

Stationäre Rehabilitationskur

Bei der stationären Rehabilitationskur werden Sie anders als bei der ambulanten Kur in einer medizinischen Einrichtung untergebracht. Es steht Ihnen rund um die Uhr Pflegepersonal zur Seite. Für Unterkunft, Verpflegung und Betreuung ist also gesorgt und Sie können sich voll und ganz auf das Gesundwerden konzentrieren. 

 

Anschlussheilbehandlung

Unter einer Anschlussheilbehandlung versteht man eine besondere Form der Rehabilitationskur, die in direktem Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt durchgeführt wird. 

 

 

Mutter-Kind-Kur und Vater-Kind-Maßnahme

Eine Mutter/Vater-Kind-Maßnahme ist eine stationäre medizinische Behandlung für Mütter und Väter, die aufgrund ihrer familiären Situation gesundheitlich belastet oder gefährdet sind. Sie zielt vor allem auf für Erziehungspersonen typische Gesundheitsstörungen ab, wie zum Beispiel stressbedingte Erschöpfung. 

Die Behandlungen während der Kur berücksichtigen die Bedürfnisse der Mütter und Väter, die sich aus ihrer individuellen Belastungssituation ergeben. Dazu zählen zum Beispiel psychische Belastungen, Trennungssituationen oder Probleme in der Erziehung und Versorgung chronisch kranker oder pflegebedürftiger Kinder.

  • Die Mutter/Vater-Kind-Maßnahme wird vom Hausarzt verordnet.
  • Sie dauert in der Regel drei Wochen.
  • Kinder können unter bestimmten Voraussetzungen mitkommen.
    Sie müssen keinen Urlaub bei Ihrem Arbeitgeber einreichen. Die Bewilligung gilt wie eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.
  • Sie können die Kur in der Regel nach vier Jahren wiederholen.

Wann dürfen Kinder mitfahren?

Für Ihre Gesundheit kann es das Beste sein, wenn Sie sich getrennt von Ihren Kindern erholen. Anders als bei der Kinderreha steht bei einer Mutter/Vater-Kind-Maßnahme die Gesundheit des Elternteils im Mittelpunkt. 

Kinder können jedoch in der Regel bis zum Alter von 12 Jahren mitfahren, in besonderen Fällen bis 14 Jahren, wenn mindestens eine dieser Voraussetzungen erfüllt ist:

  • Die Kinder sind ebenfalls gesundheitlich gefährdet oder krank
  • Eine Trennung würde bei den Kindern zu psychischen Problemen führen
  • Die Beziehung zwischen Eltern und Kindern ist belastet
  • Die Kinder können nicht anderweitig betreut werden
  • Für behinderte Kinder gibt es keine Altersgrenze

Die entsprechenden Antragsformulare sind in unserer Praxis vorrätig. 
Wir unterstützen Sie gerne bei der Antragstellung. 

Sprechen Sie uns an.

Niemand spricht gerne über Tod und Sterben!
Und dennoch sollte man sich frühzeitig um dieses Thema kümmern.

Eine Patientenverfügung ist eine Willenserklärung die Sie für den Fall niederschreiben, dass Sie Ihren Willen krankheitsbedingt einmal nicht mehr erklären können sollten.

Hierbei müssen die unterschiedlichsten Situationen bzw. Erkrankungen berücksichtigt werden. Weiter ist auch festzulegen, welche medizinischen Maßnahmen Sie ausschließen möchten und auch, was Sie unter menschenwürdigem Sterben verstehen.

Wir helfen Ihnen  sich im Dickicht medizinischer Fachausdrücke zurechtzufinden, und stellen Ihnen als Mitglied im Palliativnetzwerk Bottrop gerne unseren fachlichen Rat für Sie selbst oder Ihre Angehörige zur Verfügung.

Antragstellung

Ein Antrag auf Schwerbehinderung wird beim zuständigen Versorgungsamt gestellt. Die Antragsformulare erhalten Sie meist im Bürgerbüro Ihrer Stadt oder direkt beim zuständigen Versorgungsamt. Wir helfen Ihnen gerne beim Ausfüllen der Anträge und beraten Sie, welche Behinderungsmerkmale zu beantragen sind.

Wenn Sie uns als Ihren behandelnden Arzt angeben, erhalten wir im zweiten Schritt eine Anfrage des Versorgungsamtes, in dem wir einen Bericht über Ihren Gesundheitszustand erstatten.

 

Merkzeichen 

Verschiedene Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis kennzeichnen die Behinderung und signalisieren, welche Vergünstigungen der schwerbehinderte Mensch erhält. Es gibt folgende Merkzeichen:

Merkzeichen G: erhebliche Beeinträchtigung der Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr sowie erhebliche Geh- und/oder Stehbehinderung

Merkzeichen aG: außergewöhnliche Gehbehinderung

Merkzeichen H: hilflos

Merkzeichen Bl: blind oder hochgradig sehbehindert

Merkzeichen RF: Rundfunkbeitrag Befreiung Ermäßigung

Merkzeichen B: ständige Begleitung bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel notwendig

Merkzeichen Gl: gehörlos und an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit mit schwerer Sprachstörung

Merkzeichen TBl: taubblind

 

Grad der Behinderung (GdB)

Außer den Merkzeichen (s.o) wird auch ein Grad der Behinderung (10-100%) festgelegt. Das Versorgungsamt richtet sich bei der Feststellung der Behinderung nach den „Versorgungsmedizinischen Grundsätzen“. Diese enthalten allgemeine Beurteilungsregeln und Einzelangaben über die Höhe des GdB bzw. GdS. Es handelt sich allerdings nur um einen Orientierungsrahmen, die Berechnung des GdB/GdS ist vom individuellen Einzelfall abhängig.

Weitere Informationen erhalten Sie in der Broschüre „Versorgungsmedizin-Verordnung“ des Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

 

Welche Vergünstigungen könne Sie aufgrund einer Schwerbehinderung erwarten?

Hier finden Sie Tabellen, die Ihnen eine gute Übersicht verschaffen: 
Merkzeichenabhängige Nachteilsausgabe als PDF
Nachteilsausgleiche abhängig vom GdB als PDF

Anfragen der Agentur für Arbeit betreffen 

  • Arbeitsfähigkeit für eine von der ARGE vermittelte Beschäftigung
  • Frage nach der Zumutbarkeit der Fortführung einer bestehenden Beschäftigung auch unter psychologischen Gesichtspunkten 
Die Anfrage dient in der Regel der Klärung eines weiteren Leistungsanspruchs für das Arbeitslosengeld 1/2
 
Die Formulare werden von der ARGE zur Verfügung gestellt.

Planen Sie ein Auslandsjahr?

Für ein Auslandssemester oder Schuljahr verlangen die Veranstalter in der Regel Gesundheitszertifikate, um unliebsamen Überraschungen vorzubeugen.

Die Frage darin betreffen

  • Impfstatus
  • körperlicher und seelischer Gesundheitsstatus
  • regelmäßige Medikation
  • Krankenvorgeschichte
  • i.d.R. wird eine körperliche Untersuchung vorausgesetzt
 
Da die Dauer des  Auslandsaufenthaltes meist ein Jahr und länger beträgt, nehmen wir die Beantwortung solcher Anfragen sehr ernst und bitten Sie genügend Vorlaufzeit dafür einzuplanen.

Die Vergütung erfolgt auf Basis der GOÄ nach Aufwand der Untersuchung. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein Angebot auf Basis Ihres Fragebogens, den Sie vom Veranstalter erhalten.
Sprechen Sie uns an. 
 

Eine Tauchtauglichkeitsbescheinigung nach den Richtlinien der Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin (GTÜM) umfasst folgende Leistungen:

  • ausführliche Vorgeschichte unter speziellen tauch-medizinischen Gesichtspunkten sowie gründliche komplette internistische und neurologische Untersuchung
  • 12-Kanal-EKG
  • Belastungs-EKG ab 40 oder bei Bluthochdruck
  • Puls-Oxymetrie (Sauerstoffmessung im Blut)
  • Spirometrie (Lungenfunktion)
  • Blutuntersuchung
  • Bei Lungenerkrankungen ist ggf. eine Röntgen-Untersuchung erforderlich. Auswärtige Befunde, die nicht älter als 3 Monate sind, können mitgebracht werden. Die gesamte Untersuchung dauert ca. 30 Minuten und findet an einem Termin statt. 

 

Die Gültigkeit eines Attestes beträgt 1-3 Jahre.

Das Untersuchungsintervall ist vom Lebensalter abhängig. 
Die GTÜM empfiehlt die Untersuchung:

  • unter 18 Jahre spätestens nach 1 Jahr      
  • 18 – 39 Jahre   spätestens nach 3 Jahren 
  • über 40 Jahre spätestens nach 1 Jahr 

 

Manche Länder, z.B. Ägypten, verlangen allerdings ein Attest, das maximal 1 Jahr alt sein darf. Bitte beachten Sie das und fragen Sie bei Ihrer Tauchschule oder Ihrem Reiseveranstalter nach.

Warum ist eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung wichtig und was Sie wissen sollten:

Um sich abzusichern, verlangen viele Tauchschulen und Verbände eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung, bevor sie einen Sporttaucher zu einem Tauchkurs zulassen. Ebenso fordern die meisten Tauchbasen in aller Welt  von ihren Tauchgästen eine tauchärztliche Untersuchung. Auch die Versicherungen der Tauchbasen verlangen eine Untersuchung, ebenso wie viele Reiseveranstalter, um bei Unfällen Haftungsausschlüsse geltend zu machen.

Manche Tauchbasen lassen sich vom Taucher die Gesundheit durch Unterschrift bestätigen, wodurch das Haftungsrisiko auf den Kunden übergeht. Im Ernstfall können Versicherer dann die Übernahme von Behandlungskosten oder Auszahlung einer Lebensversicherung versagen.

 

Kosten

Es ist bekannt, dass Tauchtauglichkeitsatteste bei anderen Ärzten (fast) ohne Untersuchung ausgestellt werden. Wir haben uns für Ihre Tauchsicherheit verpflichtet, die Standards der GTÜM einzuhalten. Bei den Preisen orientieren wir uns ebenfalls an den Vorgaben der GTÜM.

 

Downloads

Zur Vorbereitung der Untersuchung empfehlen wir den 

Download des Fragebogens der GTÜM.

Schiff AHOI

Eine Tauglichkeitsuntersuchung für den Sportbootführerschein umfasst:

  • ausführliche Vorgeschichte sowie gründliche komplette internistische und neurologische Untersuchung
  • Sehtest und Farbsehtest
  • 12-Kanal-EKG
  • Belastungs-EKG nur bei entsprechenden Vorerkrankungen
  • Blutuntersuchung

Die Gültigkeit eines Attestes ist unbegrenzt.

 

Kosten

Es ist bekannt, dass Tauglichkeitatteste bei anderen Ärzten (fast) ohne Untersuchung ausgestellt werden. Wir haben uns für Ihre Sicherheit verpflichtet, Standards einzuhalten. Bei den Preisen orientieren wir uns an der GOÄ für Ärzte.

Für die Teilnahme an sportlichen Wettkämpfen wird allgemein eine ärztliche Untersuchung der gesundheitlichen Eignung des Sporttreibenden mit Bescheinigung bzw. Testierung im Sportausweis bzw. Startpass verlangt.

Die Erteilung der Wettkampftauglichkeit kann allgemein bei Erfüllung folgender Kriterien als unbedenklich angesehen werden:

  • mindestens drei Monate zielgerichtetes Training
  • keine Beschwerden bei der Ausübung der betreffenden Sportart
  • keine wesentlichen Abweichungen von den Normwerte


Eine Wettkampftauglichkeits-Untersuchung umfasst:

  • ausführliche Vorgeschichte unter  Gesichtspunkten der entsprechenden Sportart sowie gründliche komplette internistische, neurologische sowie orthopädische  Untersuchung
  • Belastungs-EKG
  • Puls-Oxymetrie (Sauerstoffmessung im Blut)
  • Spirometrie (Lungenfunktion)
  • Blutuntersuchung
  • Bei Lungenerkrankungen ist ggf. eine Röntgen-Untersuchung erforderlich. Auswärtige Befunde, die nicht älter als 3 Monate sind, können mitgebracht werden. Die gesamte Untersuchung dauert ca. 30 Minuten und findet an einem Termin statt. 

Die Gültigkeit eines Attestes richtet sich nach den Vorgaben des jeweiligen Sportverbandes. In der Regel finden sich die Angaben hierzu auf dem Wettkampfpass. Ansonsten kann mit dem jeweiligen Verein Rücksprache genommen werden.

 

Kosten

Es ist bekannt, dass Wettkampftauglichkeitsatteste bei anderen Ärzten (fast) ohne Untersuchung ausgestellt werden. Wir haben uns für Ihre Sportsicherheit verpflichtet, Standards einzuhalten, die eine sichere Teilnahme am Wettkampfsport sicherstellen. Bei den Preisen orientieren wir uns ebenfalls an den Vorgaben der GOÄ

Seit 2013 besitzen alle Führerscheine eine begrenzte Gültigkeit. Alle Führerscheininhaber müssen ihren Füherschein zukünftig verlängern lassen. Lkw- und Busfahrer müssen ihren Führerschein der Klassen C, C1, CE, C1E, D, D1, DE oder D1E i.d.R. alle 5 Jahre verlängern lassen.

 

Wann und wer und welche Fahrerlaubnisverlängerungs-Untersuchung (FeVU) muss man absolvieren? Es ist abhängig von der jeweiligen Fahrerlaubnisklasse, ob, wann und welche FeVU erbracht werden müssen. 

 

Fahrerlaubnis-Klasse C1, C1E (alte Führerscheinklasse 3)

  • Zeitpunkt der FeVU: beim Erstantrag und ab 50 alle 5 Jahre
  • körperliche und Augenuntersuchung: ja
  • Psychometrie: nein

 

Fahrerlaubnis-Klasse C, CE (alte Führerscheinklasse 2)

  • Zeitpunkt der FeVU: beim Erstantrag und dann alle 5 Jahre
  • körperliche und komplexe Augenuntersuchung: ja – beim Sehtest wird für eine zentrale Tagessehschärfe von 100 Prozent beim besseren und von 80 Prozent beim schlechteren Auge verlangt
  • Psychometrie: nein

 

Fahrerlaubnis-Klasse D, D1, DE, D1E (Busfahrer) (alte Führerscheinklasse 2 und 3)

  • Zeitpunkt der FeVU: beim Erstantrag und dann alle 5 Jahre
  • körperliche und komplexe Augenuntersuchung: ja – beim Sehtest wird für eine zentrale Tagessehschärfe von 100 Prozent beim besseren und von 80 Prozent beim schlechteren Auge verlangt
  • Psychometrie: beim Erstantrag und ab dem 50. Lebensjahr (diese Untersuchung kann nur bei entsprechend zugelassenen Stellen erfolgen)

 

Welche Unterlagen werden bei Verlängerung der Fahrerlaubnis ärztlicherseits benötigt?

  • augenärztliches Gutachten über die Untersuchung des Sehvermögens beziehungsweise Zeugnis eines Augenarztes gemäß § 12 Abs. 6 i.V.m. Anlage 6 Fahrerlaubnisverordnung (FeV). Dieses Gutachten können Sie von Ihrem Augenarzt oder von einem Betriebs- und Arbeitsmediziner erstellen lassen. Bei Antragstellung darf die Bescheinigung nicht älter als zwei Jahre sein.
  • ärztliche Bescheinigung über die körperliche und geistige Eignung auf amtlichem Vordruck gemäß § 11 Abs. 9 i.V.m Anlage 5 FeV. Für diese Bescheinigung gibt es einen amtlichen Vordruck, den wir vorrätig halten. Bei Antragstellung darf die Bescheinigung i.d.R. nicht älter als ein Jahr sein. 

Sie können diese Bescheinigung und damit den notwendigen Untersuchungsumfang in unserem Downloadbereich einsehen.

 

Anmerkung für Busfahrer

Für die Verlängerung der Klassen D, DE, D1 und D1E (BUSFAHRER)

  • ab dem 50. Lebensjahr: zusätzlich ein leistungspsychologisches Gutachten (Psychometrie) nach § 11 Abs. 9 i.V.m Anlage 5 Nr. 2 FeV.
  • Die leistungspsychologische Untersuchung (Psychometrie) beinhaltet beispielsweise eine Überprüfung der Belastbarkeit, Reaktionsfähigkeit, Orientierungsleistung und Konzentrationsfähigkeit. Der Nachweis über die Erfüllung dieser besonderen Anforderungen erfolgt durch ein betriebs- oder arbeitsmedizinisches Gutachten oder durch ein Gutachten einer amtlich anerkannten Begutachtungsstelle für Fahreignung. Bei Antragstellung darf die Bescheinigung nicht älter als ein Jahr sein.
  • Wegen der notwendigen psychometrischen Untersuchung kann die Untersuchung für Busfahrer bei uns nicht durchgeführt werden.

 

Kosten

Die Kosten errechnen sich auf Basis der GOÄ. 

Spezielle und allgemeine Impfungen

Wir sorgen für Durchblick bei Ihrem Impfstatus
Ob Jung oder Alt: Impfungen sind und bleiben ein Leben lang ein Thema!

Gerade auch beim Erwachsenen sollte genau geschaut werden, wie es um den Impfschutz steht, da viele Impfungen, wie z.B. Tetanus im Laufe der Jahre ihre Wirkung verlieren und aufgefrischt werden müssen.

Folgende Impfungen sollten lebenslang in Abständen aufgefrischt werden:

  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Keuchhusten
  • Polio (bei Reisen)
 
Folgende Impfungen werden ab 60 Jahre oder bei chronischen Erkrankungen notwendig
  • Pneumokokken (Lungenentzündung)
  • Gürtelrose
  • Influenza
 
Für die Impfplanung greifen wir auf modernste Computerprogramme zurück, die immer die aktuellsten Empfehlungen berücksichtigen. Ihr Impfstatus wird bei uns elektronisch gespeichert und kann so nicht mehr verloren gehen, selbst wenn Ihnen der Impfausweis einmal verloren gehen sollte.
 
Weiterbildung
Wir schulen unsere Mitarbeiter regelmäßig in Sachen Impfmedizin, so bleiben wir immer auf dem aktuellsten Stand. Unsere Mitarbeiterin Maria Flocco ist geprüfte Reisemedizinischen Impfassistentin und ist in Sachen Impfung immer up to date. Wenden Sie sich bei allen Fragen rund um das Thema Impfungen gerne vertrauensvoll an uns. 
 
 

Wir sind anerkannte Gelbfieberimpfstelle des Landes NRW

Das Gelbfieber ist eine höchst gefährliche Erkrankung, die von einem Virus verursacht wird. Die Infektionskrankheit wird durch Mücken übertragen. Sie kommt in Südamerika und Afrika vor und kann dort sowohl im ländlichen Raum wie in Städten ausbrechen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist die Gebiete aus, in denen eine Übertragung möglich ist.

Zum persönlichen Schutz ist es nötig, sich spätestens 10 Tage vor der Reise in Gelbfiebergebiete impfen zu lassen. Darüber hinaus verlangen viele Länder den Nachweis einer Gelbfieberimpfung bei der Einreise, wenn man aus einem Land mit Gelbfieberinfektionsgebieten kommt.

Die Impfung darf nur in ermächtigten Gelbfieberimpfstellen durchgeführt werden, da an Transport und Lagerung des Impfstoffes hohe Anforderungen gestellt werden.

Das ausführliche Informationsblatt zur Gelbfieber-Impfung inklusive Checkliste zur Abschätzung des Risikos möglicher Nebenwirkungen vom Auswärtigen Amt finden Sie hier zum Download.

Für weitere Informationen wechseln Sie bitte in den Bereich Reisemedizin

Weiter Informationen zu speziellen reisemedizinischen Impfungen, wie z.B. Typhus, Japanische Enzephalitits, Cholera oder Malaria können Sie auf unseren Seiten zum Thema Reisemedizin entnehmen: Spezielle Impfungen

Disease Management

Was sind Disease-Management-Programme (DMP)?
Disease-Management-Programme (DMP) sind strukturierte Behandlungsprogramme, die chronisch Erkrankten dabei helfen sollen ihre Erkrankung in den Griff zu bekommen und die Lebensqualität zu verbessern und zu erhalten. Nicht zuletzt wurden DMP mit dem Ziel eingeführt, die ärztliche Behandlung langfristig zu verbessern. 


Sie werden auch „Chronikerprogramme“ genannt.

Die Programme werden in Deutschland seit 2002 von den gesetzlichen Krankenkassen in Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten angeboten. Sie umfassen regelmäßige Arzttermine mit Beratungsgesprächen und Untersuchungen sowie die Vermittlung von Hintergrundinformationen zum Beispiel durch Schulungen. 


Teilnahmevoraussetzungen für Arztpraxen
Arztpraxen, die eine Behandlung im Rahmen von DMP-Programmen anbieten, müssen festgelegte Qualitätsanforderungen einhalten und regelmäßig an entsprechenden Schulungen teilnehmen.


Was bezweckt ein Disease-Management-Programm?
Erstes Ziel eines DMP ist es, die Beschwerden, die mit einer chronischen Erkrankung verbunden sind, zu verringern und ihr Fortschreiten aufzuhalten. 

Weitere Ziele sind, Komplikationen und Folgeschäden oder Begleiterkrankungen so weit wie möglich zu vermeiden.

Darüber hinaus soll die strukturierte Behandlung beim Umgang mit der Erkrankung unterstützen und Möglichkeiten zeigen, im Alltag mit den Erfordernissen der Behandlung zurechtzukommen. Dies alles soll die Lebensqualität der Teilnehmerinnen und Teilnehmer verbessern.

Ein anderes Anliegen eines DMP ist die Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachleuten und Einrichtungen, die eine Patientin oder einen Patienten betreuen, etwa zwischen Allgemein- und Fachärzten, Kliniken und Reha-Einrichtungen. Dies soll gewährleisten, dass die einzelnen Behandlungsschritte gut aufeinander abgestimmt sind und zum Beispiel unnötige Doppeluntersuchungen vermieden werden.

Was erwartet Sie bei der Untersuchung?
Am Tag vor der Untersuchung wird bei Ihnen Blut abgenommen. Bestimmung Langzeitzuckerwert (HbA1c), aus dem Rückschlüsse auf die BZ-Einstellung der vergangenen 3 Monate gezogen werden können 

Am Tage der Untersuchung:

  • Abgleichen der Dauermedikation
  • Abfrage evtl. aufgetretener Störungen
  • Untersuchung auf Nervenfunktionsstörung/Durchblutungsstörung
  • Tasten des Fußpulses: Der Fußpuls wird an der Arterie auf dem Fußrücken und hinter dem Innenknöchel getastet.
  • Überprüfung der Nervenfunktion an den Füßen
  • Die Sensibilität und das Vibrationsempfinden werden mit einer Stimmgabel und einem Filament geprüft

Was sind die Ziele des DMP COPD?
Mit dem DMP COPD sollen speziell folgende Therapieziele erreicht werden: 


Vermeidung/Reduktion

  • von akuten und chronischen Krankheitsbeeinträchtigungen (z.B. Symptome, COPD-Exzerbationen)
  • krankheitsbedingten Beeinträchtigungen der körperlichen und sozialen Aktivitäten im Alltag
  • einer Progredienz der Krankheit
  • unerwünschte Nebenwirkungen der Therapie
  • Reduktion der COPD-bedingten Letalität

Was erwartet Sie bei der Untersuchung?

  • Lungenfunktionsanalyse
  • Abgleich der Medikation
  • Erfragen von Notfällen/Verschlechterungen seit der letzten DMP-Vorstellung
  • Erfragen e. Nikotinabusus ggf. Nikotinverzicht
  • Überprüfung der Inhalationstechnik des Dosieraerosols (DA)

Was sind die Ziele des DMP Asthma bronchiale?

Mit dem DMP Asthma bronchiale sollen speziell folgende Therapieziele erreicht werden: 

Vermeidung/Reduktion von:

  • akuten und chronischen Krankheitsbeeinträchtigungen (z.B. Symptome, Asthma-Anfälle/Exzerbationen)
  • krankheitsbedingten Beeinträchtigungen der körperlichen und sozialen Aktivitäten im Alltag
  • einer Progredienz der Krankheit
  • unerwünschte Nebenwirkungen der Therapie
  • Reduktion der Asthma-bedingten Letalität

Was erwartet Sie bei der Untersuchung?

  • Lungenfunktionsanalyse
  • Abgleich der Medikation
  • Erfragen von Notfällen/Verschlechterungen seit der letzten DMP-Vorstellung
  • Erfragen e. Nikotinabusus
  • Überprüfung der Inhalationstechnik des Dosieraerosols (DA)

Das DMP Koronare Herzerkrankung

wendet sich an Patienten mit bereits abgelaufenem Herzinfarkt sowie Patienten, die eine Erkrankung der Herzkranzgefäße aufweisen, was jedoch noch zu keinem akuten Herzinfarkt geführt hat.

 

Zielsetzung

  • Reduktion von Risikofaktoren, um eine Verschlechterung einer KHK vorzubeugen 
 
Was erwartet Sie bei der Untersuchung?
  • Blutdruckmessung
  • Laborkontrolle von Cholesterin/Triglyceriden Nierenwerten
  • Medikamentenabgleich
  • Raucherstatus ggf. Raucherentwöhnung
  • Abfrage von Notfallsituationen/Krankenhausbehandlungen seit der letzten DMP-Untersuchung

Psychosomatische Grundversorgung

Die psychosomatische Grundversorgung wird durchgeführt bei:

  • der Primärversorgung von Patienten im Rahmen der Behandlung
  • somatischer Beschwerden
  • Depressionen
  • Schmerzsyndromen
  • Panikattacken
  • Angststörungen
  • Cephalgie (Kopfschmerzen)
  • Insomnie (Schlafstörungen)
  • Rückenschmerzen


Des Weiteren bietet die psychosomatische Grundversorgung Hilfe bei:

  • Aufdecken und vermitteln von körperlich/seelischen
  • Zusammenhängen bei zahlreichen Krankheitsprozessen
  • Aufdecken und Bearbeiten von Konflikten
  • Trauerarbeit
  • Entwicklung von Strategien zur Krankheitsbewältigung
  • Partnerberatung
  • Diagnose und Therapie bei sexuellen Funktionsstörungen
     

Qualifikation

Unsere Ärzte haben eine umfangreiche Zusatzweiterbildung in der psychosomatischen Medizin absolviert und dürfen daher die Behandlung auch gegenüber der Krankenkasse abrechnen.

Für Sie fallen also keinerlei weitere Kosten an.

Betreuung älterer Menschen

Akkordeon Inhalt

Der Bundeseinheitliche Medikationsplan.
Gemeinsam für mehr Patientensicherheit

Durch das E-Health-Gesetz haben Versicherte, die mindestens drei verordnete Arzneimittel gleichzeitig einnehmen, ab dem 1.10.2016 Anspruch auf Erstellung und Aushändigung eines Medikationsplans in Papierform.

Der sichere digitale Austausch des BMPs zwischen den Beteiligten des Gesundheitswesens und den Patienten erfolgt über das Scannen des 2D-Barcodes, der Teil jedes Medikationsplans ist. So gelingt die Aktualisierung der verordneten Arzneimittel zwischen verschiedenen Ärzten und zwischen Ärzten und Krankenhäusern problemlos, der Blick auf die Gesamtmedikation bleibt auf allen Seiten stets gewährleistet.

 
Beispiel Bundeseinheitlicher Medikationsplan

Regelmäßige Hausbesuche für unserer immobilen Patienten

Falls Sie nicht mehr in der Lage sind, selber zu uns in die Praxis zu kommen, bieten wir Ihnen gerne regelmäßige Hausbesuche an.

Hausbesuche erfolgen durch

  • Ärzte des Praxisteams
  • EVA’s (entlastende Versorgungsassistentin)
 
Notfallhausbesuche im akuten Krankheitsfall
 
Jeder kann in die Lage kommen, wegen akuter Beschwerden die eigenen „vier Wände“ nicht mehr verlassen zu können. 
Für diese Patienten bieten wir Hausbesuche kurzfristig und bei Bedarf am selben Tag an. 
Anforderung bitte telefonisch unter der bekannten Praxisnummer (7574-10)

Häusliche Pflege

Wird von privaten Trägern und Wohlfahrtsverbänden (z.B. DRK, MALTESER) angeboten

Hierfür ist eine sehr enge Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten notwendig, um eine sichere und qualitative Versorgung zu gewährleisten.

Eine häusliche Pflegesituation ist häufig mit großen Belastungen für die Patienten aber besonders auch für die Angehörigen verbunden. Zahlreiche Entscheidungen sind zu treffen, womit sich medizinische Laien sehr rasch überfordert fühlen.


Unsere Leistungen sind

  • Ausstellen der Antragsformulare für häusliche Pflege
  • Kommunikation mit dem Pflegedienst und Angehörigen
  • Schriftliche Anweisung zur Medikation
  • Hausbesuche zur Begutachtung der Situation vor Ort
  • Kommunikation mit Krankenhäusern und REHA-Einrichtungen

Betreuung chronisch kranker Menschen

Angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung, kommt sogenannten chronischen Erkrankungen ein immer größerer Stellenwert in einer hausärztlichen Praxis zu.

Was sind chronische Erkrankungen?

Wir verstehen darunter solche Krankheiten, die einer regelmäßigen ärztlichen Betreuung bedürfen, ohne die es zu einer nachhaltigen Verschlechterung der Gesundheit oder sogar zum Tod kommen kann.


Beispiele chronischer Erkrankungen

  • Diabetes mellitus
  • Bluthochdruck
  • Herzleistungsschwäche
  • Asthma bronchiale
  • COPD
 
Wichtig! Wenn Sie an einer chronischen Erkrankung leiden, sollten Sie sich mindestens einmal im Quartal bei Ihrem Hausarzt vorstellen.

 

Warum ist das wichtig?

  • nur bei regelmäßiger ärztlicher Therapie  (mind.1x/Quartal) erkennt Ihre Kasse Sie als „Chroniker(in)“ an. 
  • Nur bei regelm. Vorstellung  erhalten Sie eine vergünstigte „Medikamentenbefreiung
  • Ihrem Hausarzt wird eine regelmäßige Betreuung  besser vergütet
  • Sie ermöglichen Ihrem Arzt einen lückenlosen, umfassenden Überblick über Ihre Gesundheit
  • Sie ermöglichen uns die Überwachung Ihrer Medikamente.
  • Wir erstellen und pflegen  den „BMP“ (bundeseinheitlichen Medikationsplan) 

 

Technische Untersuchungen

 

Die Ultraschalldiagnostik wird heute von fast allen medizinischen Fachdisziplinen genutzt. Gründe liegen in der risikoarmen, nichtinvasiven, schmerzlosen und strahlenexpositionsfreien Anwendung, der hohen Verfügbarkeit und der schnellen Durchführung.

Alle wasserhaltigen, blutreichen Organe sind für den Ultraschall gut untersuchbar. Schlecht untersuchbar sind alle gashaltigen oder von Knochen bedeckten Organe, zum Beispiel der Darm bei Blähungen, die Lunge, Gehirn und das Knochenmark.

Bei der Untersuchung kann Folgendes erkannt werden

  • Entzündungen
  • Tumore/ Metastasen
  • Zysten
  • Steinerkrankungen
  • Abflusstörungen der Gallen- oder Harnwege
  • Krankhafte Flüssigkeitsansammlungen
  • Krankhafte Gewebeveränderungen (Fibrose, Zirrhose)
  • Vergößerung oder Verkleinerung von Organen

Vorteile:

  • Schmerzlose Untersuchung
  • Keine Strahlenbelastung
  • Beliebig oft wiederholbar 

Qualitätsmanagement
Unsere Ärzte sind in der Ultraschalldiagnostik ausgebildet und durch Prüfung zertifiziert. Dies garantiert Ihnen einen hohen Qualitätsstandard bei unseren Untersuchungen.

Unsere Sonographiegeräte sind hochmodern und werden von der Kassenärztlichen Vereinigung  (KVWL) regelmäßig auf Einhaltung der technischen Anforderungen überprüft. Folgende Untersuchungen können mit unseren Geräten technisch durchgeführt werden

  • Sonographie des Bauches inkl. Untersuchung des Darmes
  • Sonographie der Bauchschlagader
  • Sonographie der Nieren/Blase/Prostata
  • Sonographie der Brustorgane
  • Sonographie der Schilddrüse
  • Doppleruntersuchung der Halsgefäße

 

Die Schilddrüsensonographie ist  ein ganz wesentlicher Bestandteil der Schilddrüsendiagnostik. 

Die Untersuchung ist schmerzfrei und im Gegensatz zur Schilddrüsenszintigrahie ohne Strahlenbelastung. Hierdurch kann sie beliebig oft bei der Verlaufskontrolle wiederholt werden.

Folgende Veränderungen an der Schilddrüse können erkannt werden

  • Vergrößerung/ Verkleinerung des Organs
  • Entzündungen
  • Gutartige Knoten
  • Zysten
  • Bösartige Knoten
  • Vernarbungen

 

Qualitätsmanagement
Unsere Ärzte sind in der Schilddrüsenultraschalldiagnostik ausgebildet und durch Prüfung zertifiziert. Dies garantiert Ihnen einen hohen Qualitätsstandard bei unseren Untersuchungen.

Unsere Sonographiegeräte sind hochmodern und werden von der Kassenärztlichen Vereinigung  (KVWL) regelmäßig auf Einhaltung der technischen Anforderungen überprüft.

Bei einem Belastungs-EKG leitet der Arzt über Elektroden die elektrischen Herzaktionen ab, während der Patient sich körperlich betätigt. Dadurch lassen sich bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie etwa die koronare Herzkrankheit feststellen und Aussagen über die individuelle körperliche Fitness des Patienten treffen.

 

Wann macht man ein Belastungs-EKG

Manche Herzkrankheiten zeigen sich erst unter körperlicher Anstrengung. Insbesondere bei der koronaren Herzkrankheit (KHK) ist das Ruhe-EKG häufig unauffällig. Im Belastungs-EKG hingegen kann die Erkrankung durch Rhythmusstörungen oder EKG-Veränderungen festgestellt werden.

 

Gründe für ein Belastungs-EKG sind:

  • Angina pectoris
  • Kontrolle nach Herzinfarkt oder Bypass-Operation
  • belastungsbedingte Herzrhythmusstörung
  • Verlaufsbeurteilung einer behandelten Rhythmusstörung
  • Bluthochdruck
  • Beurteilung der individuellen Leistungsfähigkeit

 

Ablauf eines Belastungs-EKG
Wie beim Ruhe-EKG klebt der Arzt auch hier Elektroden auf die Haut des Patienten und verbindet diese über Kabel mit einem EKG-Gerät. Dieses zeichnet nun die Herzaktion auf, während der Patient körperlich aktiv ist 

Am Ergometer kann der Arzt unterschiedliche Belastungsphasen einstellen, die der körperlichen Belastung im Alltag entsprechen:

  • 25 bis 50 Watt: zügiges Gehen
  • 75 bis 100 Watt: Treppensteigen oder langsames Radfahren
  • 125 bis 150 Watt: Joggen oder schnelles Radfahren
  • über 150 Watt: starke sportliche Belastung

Die Belastung wird alle zwei Minuten um 25 Watt gesteigert und dauert etwa 15-30 Minuten. Bei auftretenden Beschwerden des Patienten wird die Belastung natürlich sofort abgebrochen. Nach der Belastung wird der Patient noch für weitere sechs Minuten beobachtet, um den Rückgang der Herzfrequenz zu beurteilen.

 

Auswertung:
Während der Untersuchung zeichnen wir alle 2 Minuten ein EKG auf. Dieses wird nach der Untersuchung vom Arzt auf Abweichungen untersucht. Aus eventuellen Abweichungen des Stromkurvenverlaufes lassen sich Aussagen über die Funktion und Erkrankungen des Herzens machen.

Beim EKG werden elektrische Impulse aufgezeichnet, die vom Herzen selber gebildet werden. Diese elektrischen Impulse können Aussagen über die Gesundheit des Herzmuskels geben.

Abweichung im Stromkurvenverlauf können zum Beispiel auf folgende Erkrankungen hinweisen

  • Durchblutungsstörung des Herzmuskels
  • Entzündungen in der Herzmuskulatur
  • Bluthochdruck
  • Erkrankung des Herzmuskels (sogenannte Kardiomyopathie)
  • Abweichungen vom Normalbefund werden dann mittels Ergometrie,Langzeit EKG und Langzeit Blutdruckmessung weiter abgeklärt.

Bei der  Spirometrie wird mit einem Flusssensor der Luftstrom beim Atmen gemessen. Sie kommt häufig zur Abklärung von Luftnot zum Einsatz.

Durchführung
Neben der Ruheatmung wird bei der Spirometrie eine maximale Aus- und Einatmung gefordert. Hierbei wird ständig die Strömung gemessen. Dabei werden u.A. folgende Werte ermittelt

  • PEF (englisch für Spitzenfluss)
  • VC (Vitalkapazität)
  • FEV1 (Einsekundenausatmungskapazität)

Auswertung
Aus den obigen Werten  und einer gleichzeitig aufgezeichneten Kurve, die das Ein – und Ausatmungsmanöver darstellt, lassen sich Aussagen über das Vorliegen einer Lungen – beziehungsweise Bronchialerkrankungen treffen.

Typische bekannte Erkrankungen, die mit einer Lungenfunktionsuntersuchung festgestellt werden können sind z.B.

  • Asthma bronchiale
  • Emphysem
  • COPD
  • Silikose
  • Lungenfibrose
Abb. LZ-EKG mit Vorhofflimmern (Wikipedia)

Als Langzeit-EKG wird in der Medizin die Aufzeichnung des Elektrokardiogramms über einen längeren Zeitraum von meist 24 Stunden bezeichnet. Nach seinem Erfinder Norman J. Holter wird die Methode vor allem im angelsächsischen Raum auch Holter-EKG genannt. 

    

Das Langzeit-EKG wird eingesetzt, um das Ausmaß von Herzrhythmusstörungen bewerten und auch seltene Rhythmusstörungen aufspüren zu können. 

Am gebräuchlichsten ist die kontinuierliche EKG-Registrierung über 24 Stunden mit Hilfe tragbarer Aufzeichnungsgeräte, die auch Durchblutungsstörungen des Herzens aufdecken können.

 

Wir verfügen über ultramoderne LZ-EKG-Rekorder. Diese werden direkt auf die Haut über dem Herzen aufgeklebt, wodurch das lästige Tragen einer Tasche für das Gerät entfällt. Hierdurch ist die Untersuchung für Sie sehr komfortabel geworden.

3-Tages Langzeit-EKG zur Frühdiagnose von Vorhofflimmern
Herzrhythmusstörungen können die Ursache von Demenz und Schlaganfall sein. Frühzeitiges Erkennen ermöglicht rechtzeitiges Behandeln und beugt Schlaganfall und Demenz vor. 

Vorhofflimmern ist die häufigste bedeutsame Herzrhythmusstörung. Allein in Deutschland leiden darunter etwa 300.000 Menschen. Während beim Gesunden das Herz mit einem gleichmäßigen Rhythmus schlägt, ist Vorhofflimmern durch einen unregelmäßigen Rhythmus gekennzeichnet. Typische Symptome sind Herzstolpern oder -rasen, Schwindel, Atemnot, Abgeschlagenheit und gelegentlich Brustschmerz, Beklemmungs- oder Angstgefühl. Nicht selten bleiben diese alarmierenden Anzeichen aber aus.

Bei vielen Menschen tritt die Rhythmusstörung ganz ohne Beschwerden auf. Da die Herzrhythmusstörung zudem anfangs meist nur wenige Sekunden oder Minuten besteht, ist frühzeitige Erkennung und Therapie oft nicht oder nur mit erheblichem Aufwand möglich.

Nicht selten macht sich Vorhofflimmern erst durch Komplikationen, in schweren Fällen durch einen Schlaganfall oder Demenz, bemerkbar. 

Etwa 70 Prozent der Vorhofflimmer-Attacken bemerken die Patienten nicht. Deswegen ist persönliches Wohlbefinden nicht unbedingt eine Zeichen dafür, nicht an Vorhofflimmern zu leiden.

Vorhofflimmern kann ohne erkennbare Ursache (idiopathisch) oder ohne erkennbare Grundkrankheit (lone at- rial fibrillation) auftreten. Dies ist bei etwa einem Drittel der Patienten der Fall, häufiger bei paroxysmalem (nur plötzlich auftretend, ca. 45 %) als bei permanentem (dauerhaftem) Vorhofflimmern (ca. 25 %). Etwa 20–30 Prozent der Patienten leiden an einer koronaren Herzkrankheit, ebenfalls etwa 20–30 % an einer arteriellen Hypertonie (Bluthochdruck), knapp 20 % an einem Herzklappenfehler und etwa 15 % an einer Herzmuskelerkrankung. 

Heutzutage kann den meisten Patienten eine gezielte Behandlung angeboten werden, die eine normale oder fast normale Lebensweise ermöglicht und das Risiko auf Schlaganfall bzw. Demenz deutlich reduziert.

 

Bei einer Langzeitblutdruckmessung wird der Blutdruck im Verlauf eines Tages und einer Nacht überwacht und aufgezeichnet. 

Verfahren
Dazu wird normalerweise über einen Zeitraum von 24 Stunden der Blutdruck von einem Gerät automatisch in regelmäßigen Abständen (alle 15 Minuten am Tag und alle 30 Minuten in der Nacht) gemessen und datentechnisch erfasst.

Das Langzeitblutdruckmessgerät ist ein kleines Gerät mit einer Pumpe und einem internen Datenspeicher, das in einer passenden Tasche an einem Gürtel getragen wird.

Ablauf
Am Tag der Untersuchung sollte sich der Patient so normal wie möglich verhalten. Duschen und Baden darf man übrigens mit diesem elektronischen Blutdruckmessgerät nicht. Außerdem sollten keine sportlichen Aktivitäten ausgeführt werden, bei denen das Gerät beschädigt werden könnte. 

Der Patient führt zusätzlich ein einfaches Tagesprotokoll (Patientennotizen), in dem er seine wesentlichen Aktivitäten/Tätigkeiten notiert. 

Besonders körperliche und geistige Belastungen, außergewöhnliche Stresssituationen, körperliche Beschwerden und Medikamenteneinnahmen müssen schriftlich registriert werden.  

Ziel
Durch die Langzeitblutdruckmessung lassen sich konkrete Aussagen über die durchschnittlichen Blutdruckwerte sowohl am Tag, als auch in der Nacht machen. 

Darüber hinaus können außergewöhnliche Situationen wie Sport, Stress, Belastungs- und Ruhephasen gesondert analysiert werden. 

Diese besondere Form der automatischen und regelmäßigen Blutdruckmessung kann auch dann eingesetzt werden, um die Effektivität einer medikamentösen Blutdruckeinstellung zu kontrollieren.

Das Verfahren eignet sich besonders für Patienten, die unter dem sogenannten „Praxisbluthochdruck“ leiden, also einem erhöhten Blutdruck beim Betreten einer Arztpraxis.

Naturheilverfahren

Durch eine Zusatz-Weiterbildung zum Arzt für Naturheilmedizin können wir Sie kompetent und umsichtig beraten und behandeln. Wir sind in den Bereichen der Naturheilmedizin erfahren und kennen Anwendungsgebiete aber auch Grenzen der Verfahren. Dieses Wissen kombinieren wir mit unserem medizinischen Know-how, um das für Sie beste Ergebnis zu erzielen.

Lassen Sie sich beraten.

Die Eigenbluttherapie ist eine Reiz- und Regulationstherapie, die die Selbstheilungskräfte anregen, das körpereigene Abwehrsystem stimulieren und das vegetative Gleichgewicht harmonisieren soll.

Wie der Name bereits verrät, wird dem Patienten eine kleine Menge Blut aus der Vene entnommen und anschließend in den Körper zurückgeführt. Das Blut wird dabei nach der Entnahme direkt oder nach Verarbeitung in den Gesäßmuskel gespritzt.

 

Bei der Eigenblutaufarbeitungen gibt es folgende Verfahren:

  • Behandlung mit UV-Licht (UV-B oder UV-E)
  • Behandlung mit Ozon
  • Behandlung mit homöopathischen Substanzen        

Der Körper erkennt das injizierte Blut als fremden Reiz und aktiviert sein Abwehrsystem.

 

Wobei kommt das Verfahren zum Einsatz?

Die Eigenbluttherapie kommt bei Erkrankungen zum Einsatz, die mit dem Immunsystem in Verbindung stehen. Solche Erkrankungen sind zum Beispiel:

  • Heuschnupfen
  • Asthma bronchiale
  • Neurodermitis
  • Infektanfälligkeit
     

Was erwartet Sie bei der Behandlung?

Die Behandlung umfasst in der Regel 10 Behandlungen, die im Abstand von jeweils 2-3 Tagen erfolgen. Sie können für die gesamte Kur also etwa 5-6 Wochen einplanen.

 

Welche Kosten kommen auf Sie zu?

Bei der Eigenblutbehandlung handelt es sich um eine privatärztliche Therapie, die von den gesetzlichen Krankenkassen normalerweise nicht übernommen wird. Einige Krankenkassen erstatten die Kosten allerdings auf dem Kulanzweg.

Die Berechnung erfolgt auf Basis der geltenden GOÄ und betragen durchschnittlich etwa 15-20€ je Anwendung. Natürlich erhalten Sie von uns vor Beginn der Therapie einen Kostenvoranschlag, den Sie auch bei Ihrer Kasse zur Kostenerstattung vorlegen können.

1971 wurde von dem Dresdner Wissenschaftler Prof. Manfred von ARDENNE die Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie (SMT) entwickelt und in die Naturheilkunde eingeführt. Sie kombiniert mehrere Schritte, welche in der Gesamtheit eine deutliche Verbesserung der Sauerstoffaufnahme und Steigerung des Sauerstoffwechsels nach sich ziehen. 


Die 15 Jahre später weiterentwickelte ionisierte Sauerstofftherapie nutzt eine O2-Mischung aus atomarem und ionisiertem Sauerstoff, wie sie durch natürliche, physikalische Vorgänge in einer reinen Gebirgsluft über 3000 m oder nach Gewitter entsteht. 

Durch den Einsatz von ionisiertem Sauerstoff werden die energetischen Prozesse im Körper zusätzlich regulierend beeinflusst.

 

Die Sauerstofftherapie kann bei folgenden Erkrankungen angewendet werden:

  • sämtliche Sauerstoffmangel- und Sauerstoffverwertungskrankheiten
  • Organleiden und Stoffwechselkrankheiten: hohe Blutfette und Cholesterin, bei Folgeerscheinungen der Zuckerkrankheit, Hepatitis oder Leberzirrhose
  • Rheuma, Polyarthritis, Arthrosen
  • Allergien, Ekzeme, Dermatitis, Asthma bronchiale,
  • Morbus Crohn, Colitis ulcerosa
  • Durchblutungsstörungen des Gehirns
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsschwäche,
  • Schwindel
  • Schlaganfall
  • Ohrgeräusche (Tinnitus), Menier’sche Krankheit
  • Durchblutungsstörungen des Herzens, Altersherz, Angina pectoris, nach Herzinfarkt
  • Durchblutungsstörungen der Extremitäten: Gefühlsstörungen, schwere Beine, Krämpfe, offenes Bein, Raucherbein, “Schaufensterkrankheit”
  • chronische Nasennebenhöhlenentzündungen, Bronchitis, Asthma, Emphysem, Staublunge
  • Erschöpfungszustände, Rekonvaleszenz, Alterserscheinungen, Stresskrankheiten
  • biologische Krebstherapie, Nebenwirkungsreduktion bei Chemo- und Strahlentherapie
  • Hautorgan und Kosmetik: Verbrennungen, Druckstellen, Wunden, offenes Bein

 

Verfahren

Im ersten Schritt werden vorbereitend Vitalstoffe eingenommen (Vitamin C, Vitamin B, Mg und Zink als Radikalfänger). Daraufhin kann die Sauerstoffinhalation von 30 – 60 Min. durchgeführt werden. Bei der einfachen Sauerstofftherapie wird 93 – 96 %iger Sauerstoff (4 bis 12 Liter/Min.) über eine Atemmaske inhaliert.

Hintergründe

Die Zusammensetzung unserer Darmflora wird durch viele äußere Faktoren verändert. Hierzu gehören besonders unser Stresslevel, die Ernährung (z. B. Konservierungsstoffe, Zucker), Krankheitserreger, Medikamente oder schädliche Umweltfaktoren. 

Anfangs kann sich die Darmflora selbst erholen. Bei anhaltenden Belastungen kann sie aber immer mehr aus dem Gleichgewicht geraten. Diese Veränderungen der Darmflora kann schließlich das Wachstum von Pilzen, Gärungs- und Fäulnisprozesse begünstigen.

Als Folge zeigen sich anfangs häufig nur Verdauungsbeschwerden (Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung). Hält die Störung der Darmflora aber weiter an, kann die Darmschleimhaut undicht werden (Leaky gut), wodurch Entzündungen im gesamten Körper entstehen können. Müdigkeit, Kopfschmerzen, Haut- oder auch Gelenkentzündungen können die Folge sein. 

Auch chronische wiederholte Infekte sowie auch die Entstehung von Allergien und Autoimmunerkrankungen (Rheuma; MS, Hashimoto) werden als Folgeerkrankungen diskutiert.

 

Durchführung

Eine Normalisierung der Darmflora kann helfen bereits eingetretene Veränderungen wieder zurückzubilden. Wir arbeiten dabei eng mit dem Darmsymbiosezentrum in Herborn zusammen. Es wird eine umfangreiche Untersuchung Ihrer Darmflora durchgeführt und ein Behandlungsplan erstellt. Bei sehr hartnäckigen Fällen können sogar Impfungen für den Darm hergestellt werden.

 

Kosten

Leider stellt diese Behandlung keine kassenübliche Leistung dar und kann daher nur privat berechnet werden. Die Behandlung ist aber günstiger als Sie denken. Lassen Sie sich beraten und profitieren Sie von unserem Know-how.

Die Pflanzenheilkunde ist die Lehre der Verwendung von als Phytotherapeutika bezeichneten Heilpflanzen. In der Phytotherapie soll die Kraft von 20.000 Pflanzenarten wirken, die als Arzneimittel gegen viele Beschwerden genutzt werden.

 

Die Phytotherapie muss dabei deutlich von der Homöopathie unterschieden werden. Die Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde ist eines der ältesten Therapieverfahren. Sie gehört zu den volksheilkundlichen Behandlungsmaßnahmen, die sich hauptsächlich auf überlieferte Erfahrungen stützen. Sie ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet. Immer mehr Menschen vertrauten in den letzten Jahren wieder auf die Heilkräfte von Pflanzen und Kräutern. Die Patienten möchten eine milde und sanfte Medizin durch ihre Ärzte verordnet bekommen. Sie soll aber auch erfolgreich helfen und die erwünschten und notwendigen Effekte erzielen.

 

Wir verwenden in der Sprechstunde, wo immer es möglich erscheint, Phytotherapeutika, von den wir aus langjähriger Erfahrung überzeugt sind.

Entstehung der Neuraltherapie

Das erste Lokalanästhetikum (Novocain) wurde 1905 entdeckt. Zwanzig Jahre später bemerkte der Arzt Ferdinand Huneke zufälligerweise, dass man mit Lokalanästhetika nicht nur Gewebe schmerzunempfindlich machen, sondern Schmerzen auch endgültig heilen kann. Zusammen mit seinem Bruder Walter Huneke arbeitete er das Verfahren der sogenannten Heil-Anästhesie aus. 1940 beobachtete Ferdinand Huneke zum ersten Mal das sogenannte «Sekundenphänomen»: Bei einer Frau, die er monatelang erfolglos wegen ihrer starken Schulterschmerzen behandelt hatte, spritzte er ein Lokalanästhetikum in eine entzündete Wunde am Fuß. Schlagartig verschwanden die Schulterschmerzen. Daraus schloss Huneke, dass es örtlich begrenzte Reizzustände (sogenannte Störfelder) im Körper geben muss, welche die Fähigkeit haben, über die Reizung von Nervenbahnen in einer anderen Körperregion Krankheiten und Schmerzen zu unterhalten.

Technik der Neuraltherapie

Bevor der Therapeut mit der Neuraltherapie beginnt, befragt und untersucht er den Patienten ganz genau, um herauszufinden, wo im Körper das Störfeld sitzt. Dabei achtet er ganz besonders auf Narben und auf das Gebiss. In der Folge injiziert der Arzt dem Patienten ein Lokalanästhetikum. Dabei stehen ihm folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Lokale Behandlung: Injektion direkt in die schmerzende Stelle.
  • Segment-Therapie: Injektion in das zur schmerzenden Stelle gehörende Segment (Körperteil).
  • Störfeld-Therapie: Injektion in ein vermutetes Störfeld. Injektion in eine Nervenschaltstelle, ein sogenanntes Ganglion. Injektion in ein venöses Blutgefäss (intravenöse Injektion). Durch die Injektion wird die störfeldverdächtige Stelle für eine Weile vom Rest des Körpers abgekoppelt. Dadurch fallen die Beschwerden, welche das Störfeld eventuell an einer anderen Körperstelle verursacht, schlagartig weg.

Manchmal kommt es vor, dass die Beschwerden schon nach einer Behandlung behoben sind. Meistens muss sich der Patient jedoch wiederholt der Neuraltherapie unterziehen, bis seine Beschwerden geheilt oder dauerhaft verbessert sind.

Anwendung der Neuraltherapie

Die Neuraltherapie ist besonders geeignet zur Behandlung von Erkrankungen, die durch eine fehlerhafte Körperregulation zustande kommen. Das heißt, dass die Neuraltherapie bei Funktionsstörungen der Organe helfen kann, nicht aber bei bereits durch die Krankheit zerstörten Strukturen. Die Neuraltherapie wird vor allem zur Behandlung von fast allen akuten Schmerz- und Entzündungszuständen eingesetzt, im besonderen bei:

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Mittelohrentzündungen
  • Nasennebenhöhlenentzündung oder Schnupfen
  • Chronischen Mandelentzündungen
  • Gelenkbeschwerden (zum Beispiel Arthrose, Hexenschuss, Ischias)
  • Rückenschmerzen
  • Narbenschmerzen
  • Schmerzzuständen nach Verletzungen, Unfällen oder Operationen
  • Schmerzzuständen bei Krebsleiden

Nebenwirkungen der Neuraltherapie

In der Regel sind bei der Neuraltherapie kaum Nebenwirkungen zu erwarten, wenn man die Vorsichtsmaßnahmen einhält. Da bei der Neuraltherapie Medikamente in den Körper gespritzt werden, ist zur Durchführung eine genaue Kenntnis der Anatomie, der Injektionstechnik, der Dosierung und der hygienischen Vorsichtsmaßnahmen notwendig. Wird die Neuraltherapie unsachgemäß ausgeführt, kann es zu verschiedenen Störungen kommen, wie zum Beispiel zu Blutungen.